BZF II / BZF I / AZF

Ausbildung BZF / AZF

Beschränkt gültiges Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst - BFZ II / I

Als Inhaber eines BZF II sind Sie zur Durchführung des Sprechfunks auf Flügen nach Sichtflugregeln in deutscher Sprache und im deutschen Luftraum berechtigt.

Als Inhaber eines BZF I sind Sie zur Durchführung des Sprechfunks auf Flügen nach Sichtflugregeln in deutscher und englischer Sprache berechtigt.

Im Zuge der Berufspilotenausbildung (CPL(A)) ist der Erwerb des BZF I vorgeschrieben.

 

Allgemeines Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst - AZF

Das AZF ist das höchste mögliche Sprechfunkzeugnis für den Flugfunkdienst in Deutschland.  Es berechtigt den Inhaber zur Durchführung des Sprechfunks auf Flügen nach Instrumentenflugregeln (IFR).  Es gilt weltweit.  Es beinhaltet auch die Berechtigung zur Durchführung des Sprechfunks im Sichtflug.  Im Sichtflug darf der Sprechfunk im deutschsprachigen Raum auch auf deutsch erfolgen.

Das AZF wird als Zusatzqualifikation zu einem bestehenden BZF erteilt.

Im Zuge der Instrumentenausbildung (IR(A)) ist der Erwerb des AZF vorgeschrieben.

 

Termine 

Je nach Teilnehmer bieten wir die Kurse auf dem Flugplatz in Kyritz oder in Berlin-Steglitz an. 

 

Nächster Kursbeginn BZF I oder II:   (siehe hier)

Nächster Kursbeginn AZF:   (siehe hier)

 

BZF I oder II  (Grundkurs)

4 x 6h

BZF I (Aufbaukurs)

3 x 6h

AZF   (Aufbaukurs)

5 x 6h

 

Voraussetzungen

  • für BZF I / II Mindesalter 15 Jahre
  • für AZF Mindesalter 18 Jahre

 

Prüfungen 

Die jeweilige Prüfung findet nach terminlicher Abstimmung und persönlicher Antragstellung bei der Bundesnetzagentur statt. 
Die Antragstellung erfolgt am ersten Tag des jeweiligen Kurses.

BZF-Prüfung:

  • Theoretische Prüfung - 60 Minuten - Multiple Choice Test in deutscher Sprache - 100 Fragen
  • Flugvorbereitung: Drei praxisnahe Fragen müssen anhand gestellter Flugvorbereitungsunterlagen mündlich beantwortet werden. Beispiel: „Erklären Sie den Einflug über ECHO.“ Dann muss man die entsprechende Vorgehensweise (Flugrouten, Pflichtmeldungen) auf einer Sichtanflugkarte erklären. Bewertet wird die Beherrschung und Einhaltung der Standardverfahren.
  • Englischprüfung (nur BZF I): Ein kurzer Fachtext in englischer Sprache (Auszug aus luftrechtlichen Veröffentlichungen) muss flüssig laut gelesen und anschließend mündlich übersetzt werden. Bewertet wird die inhaltliche Richtigkeit der Übersetzung und die allgemeine Beherrschung der englischen Sprache.
  • Praktische Prüfung: Ein Flug von A nach B wird simuliert, wobei eine kleine Anzahl von Prüflingen gleichzeitig am Funk aktiv ist, als würden sie tatsächlich gleichzeitig ab- und anfliegen. Der Beisitzer der Prüfung spielt dabei die Rolle des Fluglotsen. Aus- und Einflugpunkte können vorgegeben werden. Kandidaten für das BZF I führen eines der beiden Verfahren (Ab- oder Anflug) in englischer Sprache durch. Bewertet werden Einhaltung der Standardverfahren, zügige Abwicklung der Meldungen, Funkdisziplin, pünktliche Absetzung von Pflichtmeldungen und das Beherrschen der Standardsprechgruppen des Flugfunks. Anschließend können auch noch Sonderfälle wie Not- oder Dringlichkeitsmeldungen verlangt werden.

 

AZF-Prüfung:

  • Theoretische Prüfung - 30 Minuten - Multiple-Choice-Fragen in englischer Sprache - 40 Fragen
  • Praktische Prüfung:  Simulation eines Instrumentenfluges einschließlich Erstellung eines Flugplans

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